Armer Opa

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt… die Zeit lässt es nicht zu alles zun posten. Deshalb hier Stellvertretend für die vielen Notfälle die Geschichte von Opa.

Opa“ … ja so nennen wir ihn. Er wurde bei meiner Kollegin in München gemeldet. Er lag eingerollt auf einer Straße. Er konnte nicht mehr weiter… keine Kraft mehr, von Zecken übersäht, eitermde Verletzungen am ganezn Körper. Was ihm wiederfahren ist ??? Wir wissen es nicht. 90 % aller Wildtierhilfen hätten diesen Kerl wohl sofort eingeschläfert um ihm weiteres Leid zu ersparen. Meine Kollegin Steffi aber nicht !!! Opa wollte leben … das spürte sie und hörte auf ihr Bauchgefühl. Sie hat das Vollprogramm gestartet. Opa lies alles über sich ergehen und überlebte schon mal die ersten heiklen Tage. Er begann zu fressen.

Inzwischen ist er bei mir im Rehagehege. Ach ja …. der Name hat sich als unpassend erwiesen. OPA ist keine 2 Jahre alt !!! Aber was solls, einmal getauft bleibt der Name jetzt einfach so.

… nach einer Woche, immer noch abgemagert bis auf die Knochen.
Heute !! Fell wird schöner, Wunden heilen, Bewegung im Reha-Gehege tut ihm sichtlich gut.

Ich berichte weiter …..