Hakenmarder „Hazel“

Heute möchte ich euch die Geschichte von  Mardermädchen „Hazel“ erzählen. Stellvertretend für die vielen schlimmen Fälle die bei uns abgegeben werden.

Hakenmarder Hazel

Hazel wurde mit einem Expanderhaken im Maul zu unserer Pflegestelle gebracht. Bereits abgemagert und dehydriert war sie bereits am Ende ihrer Kräfte. Der Haken durchbohrte das Oberkiefer, schrammte knapp am Auge vorbei und endete unter der Schädeldecke. Der Haken wurde entfernt.

Kaum zu glauben, dass sie bereits nach der OPeration wieder trinken wollte und konnte. Natürlich dauert der Heilungsprozeß seine Zeit. Bei der Entfernung wurde festgestellt, dass ein zweites Loch in Hakengröße vorhanden war. Auch diese tiefe Wunde mußte versorgt werden.

… nein wir wissen nicht wie das passieren konnte. Wir werden hier NICHT behaupten dass es das Werk von Menschen war, zumal wir als Tierschützer uns das garnicht vorstellen wollen. Was passiert ist weiß nur Hazel selbst. Unsere Aufgabe ist es ihre Wunden zu versorgen. Wir können nur hoffen, dass ihre kleine Seele auch schnell heilt.