Intensivpatienten !

2 schlimme Fälle auf einmal 
Gestern kamen gleich 2 Intensivpatienten.
Dori: ein etwas größeres Mädel, die jedoch extrem abgemagert und schwach ankam. Sie muss ich eine klebrige Flüssigkeit gefallen sein. Der Teerartige Matsch geht am Kopf nicht mehr ab. Die Augen waren auch damit verklebt und sind noch entzündet. Ich konnte sie soweit stabilisieren. Sie frisst inzwischen selber. Allerdings hat sie eine sehr komische Zahnfehlstellung. Das obere Gebiss besteht ist total verschoben. Mal sehen was daraus noch wird wenn alle permanenten Zähne da sind. Hoffe sie kann gut Beute fangen und fressen.
Motte: spät abens kam dieses zarte Wesen aus Regensburg. Sie war laut Findern mehrere Tage (womöglich eine Woche) in einem Gullischacht. Sie ist bis auf die Knochen abgemagert und wird von Krämpfen heimgesucht. Ich mußte sofort mit einer Akutkur beginnen und bewachte sie die ganze Nacht. Bis zu 4 Krämpfe pro Stunde beutelten den kleinen Körper. Eigentlich hab ich sie bereits um 2 Uhr Nachts aufgegeben und wünschte ihr schon eine gute Reise auf dem Regenbogen. Aber sie lebt noch. Wenn sie es so will, bin ich dabei und kämpfe mit ihr 🙂

Momentan ist es zwar grenzwertig was meine Nerven anbelangt, aber ich muss durchhalten. Jedes dieser Wesen hat es verdient dass man um es kämpft. Aktuell sind es 17 Marder nur bei mir. Davon 4 Intensivpatienten.
Bitte drückt die Daumen und schickt uns etwas Energie.

Nachtrag 28. Mai 2017: Die kleine Motte ist heute Nacht ins Licht gegangen ! Ich bin unsagbar traurig darüber. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft aber die vielen Krämpfe waren letztendlich einfach zu kraftraubend für den zerbrechlichen Körper. Flieg zum Regenbogen süße Motte