Resume 2012

März 2013:

Das Marderjahr 2012 hat viele von uns bis in den Winter verfolgt. Nachdemn die Jungmarder ausgewildert waren, mußten noch eineige verletzte Tiere gepflegt und versorgt werden - teilweise sind immernoch Problemmarder in unserem Gewahrsam.

Die schönsten Erlebnisse:

Für mich persönlich war es Amelie im März 2012. Die junde Marderdame wurde schwer verletzt bei mir gemeldet. Vermutlich war es ein Autounfall, der dazu führte, dass sie ihre Babys verlor und eine eitrige Gebährmutterentzündung davon trug. Die kleine Musterpatientin hat sich gut erholt - es waren zahlreiche Medikamente und Homöopathie nötig, sie wieder komplett herzustellen. Mehr dazu mit Fotos gibt es im Blog unter Blog-Einträge März 2012

Außerdem haben wir tolle neue Menschen und Auswilderungsplätze gefunden, die uns auch weiterhin unterstützen.

Trotz der Abneigung, die viele Menschen gegen die Marder haben, gibt es immer mehr, die ein verletztes oder krankes Tier nicht kalt läßt. Viele kümmern sich sofort darum Hilfe zu organisieren. Genau diese Menschen bekommen meist einen ganz neuen Eindruck über diese wundervollen Geschöpfe. Danke an jeden dem ein solches hilfsbedürftiges Tier nicht egal ist !

Die schlimmsten Erlebnisse:

In diesem Jahr mußten wir leider mehr Todesfälle als sonst verzeichnen. Das lag in erster Linie daran, dass sehr viele Marderbabys viel zu klein gefunden wurden und selbst in den Händen der besten Spezialisten keine Chance hatten zu leben. Der viel zu warme Winter hat uns ebenfalls zu schaffen gemacht, da die Mardermamis in ganz Deutschland sich nicht einig waren, ihre Babys zeitnah zu bekommen. Das machte uns hauptsächlich Probleme bei der Zusammenstellung der Gruppen - die einen waren noch zu klein, die anderen schon zu groß. Aber wir haben unser Bestes getan und hoffentlich alle gut untergebracht.

Marder-Oskar 2012:

Marita K. aus Bebra - Marita zog dieses Jahr ihre ersten Marderchen auf. Dabei hat sie gleich die volle Bandbreite von Kokzidien abbekommen. Die wochenlange Antibiotikakur hat von ihr enorm viel Zeit und Aufwand abverlangt. Sie hat es aber ohne sich zu beschweren perfekt gemeistert und die kleine Bande dann noch gesund und munter auswildern können. Wir hoffen, dass uns Marita weiterhin als Mardermami erhalten bleibt und sich nicht von diesen Problemfällen abschrecken läßt.

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